26. April 2018 | Spitze bleiben @ Hannover Messe 26.04., Hannover
21. Juni 2018 | Landesvertretung Baden-Württemberg, Berlin
2. KW Dezember 2018 | Potsdam

 

Grußworte

Ilse Aigner

Stellvertretende Ministerpräsidentin
und Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft
und Medien, Energie und Technologie

Liebe Freunde und Teilnehmer von „Spitze bleiben“,

mit Ihrem Motto sind Sie in Bayern genau am richtigen Ort. Denn bei uns treffen unternehmerische Höchstleistungen auf exzellente Forschung und hervorragende ausgebildete und leistungsbereite Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das ist der Grund, warum Bayern in Deutschland spitze ist.

Wir sind Wachstumslokomotive und verfügen über einen einzigartigen Mix aus Global Playern und einem breit aufgestellten Mittelstand, der in vielen Bereichen weltweit die Nase vorn hat. Besonders bemerkenswert ist unser starker industrieller Kern im ganzen Land. Mit 26,5 Prozent Anteil an der Bruttowertschöpfung sind wir einer der stärksten Industriestandorte der Welt. Zum Vergleich: Weltweit entfallen nur 12,6 Prozent der Wirtschaftsleistung auf die Industrie.

Wir haben mit Abstand die niedrigste Arbeitslosigkeit aller Bundesländer. Hier im Landkreis haben wir faktisch Vollbeschäftigung. Gerade unsere jungen Leute haben beste Chancen auf heimatnahe und zukunftsfeste Ausbildungs- und Arbeitsplätze.

Auf diesen Erfolgen dürfen wir uns aber nicht ausruhen. Wer stehen bleibt, fällt zurück. Der globale Wettbewerb wird härter. Andere wollen spitze werden, wir wollen spitze bleiben.
Gerade auch die Digitalisierung, die die gesamte Lebens- und Arbeitswelt erfasst, stellt Wirtschaft und Gesellschaft vor völlig neue Herausforderungen. Neue Geschäftsmodelle sprießen aus dem Boden, Branchengrenzen verschwimmen, Vorsprünge müssen immer wieder neu erarbeitet werden. Wir in Bayern stellen uns beherzt dieser Aufgabe. Wir wollen die Digitalisierung nicht einfach auf uns zukommen lassen, wir nehmen selbst das Heft des Handelns in die Hand.

Mit dem Zentrum Digitalisierung.Bayern in Garching bei München schaffen wir ein einzigartiges Netzwerk, das die Kompetenzen von Hochschulen und Forschung, von Unternehmen und Gründern bündelt. Mit bislang sechs Themen-Plattformen werden die Schlüsselfelder unserer Wirtschaft im Bereich der Digitalisierung besetzen. Es geht um Industrie 4.0, vernetzte Mobilität, IT-Sicherheit, Digitalisierung im Energiebereich, digitale Gesundheit/Medizin und Bildung. Mit diesem Zentrum schaffen wir Digitalisierungsnetzwerke und Projekte, die die enormen Chancen der Digitalisierung greifbar machen. Mit Garching als Kristallisationspunkt spannen wir ein landesweites digitales Kompetenznetzwerk auf.

Die Digitalisierung ist zudem Treiber einer neuen Gründerzeit. Nur mit den frischen und kreativen Ideen unserer Start-Ups bleiben wir dauerhaft spitze. Mit meiner Initiative Gründerland.Bayern fördern wir deshalb Mut und Risikobereitschaft und greifen unseren Gründern unter die Arme. Es geht um die Themen Finanzierung, Markterschließung oder Netzwerke.

Deshalb fördern wir etwa Gründerzentren für Digital- und Mediengründer. Vorzeigeprojekt ist das WERK1.Bayern in München. Es bringt Gleichgesinnte zusammen, schafft Synergien in einem beachteten Ökosystem. Das WERK1.Bayern ist Initialzündung und Blaupause für weitere Gründerzentren in den Regionen. Wir wollen wertvolles digitales Gründerpotenzial gerade auch in der Fläche heben.

Wer an der Spitze bleiben will, braucht den Weitblick und muss über den eigenen Tellerrand schauen – so wie ein Wanderer hier in den Bergen des malerischen Bayerischen Oberlands. Abseits der Hektik der Großstädte kann man in der Idylle der Berge seinen Gedanken freien Lauf lassen und den eigenen Horizont erweitern.

In diesem Sinne wünsche ich allen Referenten und Teilnehmern eine inspirierende Tagung in Holzkirchen, viele gute Gespräche und neue, kreative Ideen.

Herzliche Grüße,

Ilse Aigner, Stellvertretende Ministerpräsidentin und Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

 

Carl H. Hahn

Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Carl H. Hahn
Vorsitzender des Vorstandes Volkswagen AG a.D.
Vorstand Carl und Marisa Hahn-Stiftung

Dank des deutschen Unternehmertums und unserer führenden Produkte ist Deutschland zur wirtschaftlichen Lokomotive Europas geworden. Die Wettbewerbsstärke unserer Unternehmen zeigt sich ebenso in unseren traditionell hohen Exportüberschüssen. Zugleich ist das „Made in Germany“ auch heute noch ein Gütesiegel für höchste Qualität. Doch all diese Erfolge der Vergangenheit geben uns keine Garantien für die Zukunft, denn die Welt befindet sich im Umbruch wie niemals zuvor in ihrer Geschichte.

Entscheidende Kräfte dieses radikalen Wandels sind neben dem sich weiter beschleunigenden technologischen Fortschritt, die wirtschaftliche Schwerpunktverlagerung in Richtung Asien sowie der demographische Wandel. Die grenzenlose Transparenz von Angeboten und Preisen durch das Internet, der Einzug der Digitalisierung in alle Lebensbereiche sowie der fulminante Aufstieg vieler neuer Wettbewerber aus den Schwellenmärkten katapultieren uns in eine neue Dimension des Wettbewerbs und verändern die Parameter unseres Handelns grundlegend.

In wichtigen Zukunftstechnologien, wie der Gen- und Biotechnologie, der Mikroelektronik oder auch bei wissensintensiven Dienstleistungen haben wir den Anschluss und damit wichtige Wachstums- und Beschäftigungschancen verpasst. Während sich bei uns Skepsis und Unsicherheit oft mit Innovationsfeindlichkeit verbinden und Entwicklungen verzögern oder gar verhindern, nutzen insbesondere unsere asiatischen Wettbewerber ehrgeizig und beherzt alle sich auf dem Weltmarkt bietenden Chancen und Potenziale. Selbst auf dem Gebiet der Wissenschaft und Bildung, traditionell eine Domäne der westlichen Industrieländer, sind unsere Kontrahenten aus Asien im Begriff, sich eine überlegene Position zu erarbeiten.

Wir stehen damit vor globalen Herausforderungen, die uns zu einem raschen Handeln zwingen, wenn wir unsere Wettbewerbsposition in der Welt behaupten wollen. Dies gilt auch im Hinblick auf den demographischen Wandel, der uns in Deutschland bereits in wenigen Jahren mit aller Wucht treffen wird. Wir brauchen die richtigen Weichenstellungen jetzt, um schließlich nicht von der eigenen schrumpfenden Bevölkerung ausgebremst zu werden.

Die nachhaltige Sicherung unserer Zukunft wird nur durch Höchstleistungen auf allen Gebieten möglich sein, mittels überlegener Technik und Produkte sowie Kompetenz und Wissen. Das erfordert eine gesamthafte Strategie, die sich auf alle wichtigen Gebiete menschlichen Zusammenlebens erstrecken muss, von der Wirtschaft über die Politik bis hin zum Bildungssystem, dass das Prädikat Spitzenklasse wirklich verdient. Dazu müssen wir uns grundsätzlich an den Besten in der Welt orientieren und messen lassen.

Um Spitze zu bleiben, brauchen wir innovative Ideen - einschließlich ihrer konsequenten, raschen Umsetzung - innovationsfreundliche Rahmenbedingungen sowie eine größere Offenheit für Neues und das Ganze gepaart mit einem Arbeitsethos, der auf Leistungsbereitschaft und Spaß an der Arbeit basiert.

Carl H. Hahn

 

Tina Müller

Chief Marketing Officer Opel / Vauxhall
Mitglied des Vorstands • Member of the Board

 

„Umparken im Kopf“ gilt nicht nur für Opel

Unserer Wirtschaft geht es gut. Wie kann ein solcher Zustand mittel- und langfristig erhalten werden? Wie können wir ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum sicherstellen?

Wir können uns nur verbessern, wenn wir die Dinge immer wieder in Frage stellen. Bei Opel haben wir das getan - denn nur mit einem vorurteilsfreien Blick lassen sich eingefahrene Wege verlassen. Unsere „Umparken“-Kampagne hat ein überwältigendes Echo in ganz Deutschland ausgelöst. Die Menschen finden es gut, dass wir das Thema Vorurteile aktiv ansprechen.

Opel steht für deutsche Ingenieurskunst, emotionales Design und vernünftige Preise. Wir machen modernste Technik bezahlbar. Das ist ein hervorragender Ausgangspunkt. Aber zuerst mussten Mauern in den Köpfen eingerissen werden, damit der Wandel der Marke wieder wahrgenommen wird.

Ich kann eine solche Offensive nur empfehlen. Auch bei der Fragestellung nach Maßnahmen zur Sicherung der internationalen Wirtschaftsposition Deutschlands ist ein Blick ohne Vorurteile wichtig. Werden die richtigen Akzente gesetzt? Wird Unternehmertum so gefördert, wie es nötig ist? Brauchen wir wirklich immer neue Regeln?

Umparken im Kopf gilt nicht nur für Opel!

 

Wolfgang Büscher

Artikel „Berlin verstehen“ in DIE WELT, 29. August 2014
Artikel jetzt als PDF lesen

 

Klaus Wowereit wird nach seinem Rücktritt eine politische Leere hinterlassen, und das ist gut so. Denn er hat diese nur überdeckt. Die Stadt wächst und lebt wieder - aber sie hat keine Idee von sich und kein Milieu, das gestalten will.

 

Prof. Dr. Arnold Weissman

Professor für Unternehmensführung, Kompetenzbereichs-Leiter für Strategie und Dozent.

 

Spitze bleiben – 2014 und in Zukunft!

Liebe Freunde und Teilnehmer von „spitze bleiben“,

Wer spitze ist, der muss auch spitze bleiben. Eine der besten Möglichkeiten, ein Unternehmen zu vernichten, ist, ihm 20 Jahre Erfolg zu schenken.

Wenn Sie möchten, dass Ihr Unternehmen auch morgen noch spitze ist, müssen Sie ihm die notwendige Aufmerksamkeit zukommen lassen und Ihre Unternehmensziele immer wieder an die aktuellen Gegebenheiten der Wirtschaft anpassen.

Dazu muss das Unternehmen immer wieder analysiert und die Strategie angepasst werden. Die Welt dreht und verändert sich immer schneller und tiefgehender. Wer sich nicht anpasst, wird langfristig auf der Strecke bleiben.

Mit unserer Unterstützung bleiben Sie auch zukünftig an der Spitze. Wir zeigen Ihnen den richtigen Weg um profitabel und mit vertretbarem Risiko zu wachsen und sich dabei an sich ständig veränderte Rahmenbedingungen anzupassen.

Die Grundlage der Beratungsleistungen bei Weissman bildet das „System Weissman”: ein ganzheitlicher Führungs- und Managementansatz für die spezifischen Heraus-forderungen von Familienunternehmen. Ausgehend von den Systemwissenschaften und inspiriert von den Lehren der Evolutionstheorie, verbindet es diese Metakonzepte und Erfolgslogiken mit pragmatischen und bewährten betriebswirtschaftlichen Instrumenten.

1987 erstmals als „Die 10 Stufen zum Erfolg“ veröffentlicht, entwickeln wir das „System Weissman” dank vielfältiger Impulse aus unseren Beratungsprojekten bis heute stetig weiter.

Wichtig ist hierbei das Weissman-Motto „spitz statt breit“. Definiert, überlegt und angepasst bleibt auch Ihr Unternehmen in Zukunft spitze in seinem Bereich!

Wie Sie Ihre eigene Strategie entwickeln, Ihr Unternehmen zu einer Marke machen oder Ihren Vertrieb optimieren können, finden wir für Sie heraus! Lernen Sie die WeissmanGruppe kennen und überzeugen Sie sich von der Wichtigkeit Ihres Unternehmens für den Rest der Welt.

So bleibt der deutsche Mittelstand spitze!

HERZliche Grüße


Ihr Arnold Weissman